Gesundes Schulfrühstück

„Ein gutes Frühstück ist der beste Start in den Tag!“                                    (Text: Pia Bletz)

Seit Schuljahresbeginn wird in der Grundschule Weilmünster wieder jeden Mittwoch in der ersten Pause das „Gesunde Schulfrühstück“ angeboten.

Eine gesunde, ausgewogene und zuckerfreie Ernährung ist die Grundlage für ausdauerndes Lernen. Bei dem vielfältigen Angebot ist für jeden was dabei. Brötchen belegt mit frischem Aufschnitt, Geflügelwurst, Salami und Käse. Besonders beliebt sind auch die Rohkostbecher: „DIE GESUNDEN 7“. Mundgerecht geschnittenes Obst und Gemüse je nach Saison: Apfel, Gurke, Karotte, Tomate, Paprika, Mandarine, Traube, Birne, Kiwi und auch mal Sharon. Ebenfalls sehr begehrt ist der Joghurt mit Fruchtpüree und „Denk-Flocken“. Außerdem können die Kinder kleine Wasserflaschen und Obst im Ganzen kaufen.

Unterstützt wird die Schule dabei von den ortsansässigen Bäckereien: Möller, Laux und Folsche, die einen Sonderpreis auf die frischen Schnitt- und Körnerbrötchen geben. Die frischen Wurstwaren werden von der Metzgerei Langhans bezogen, ebenfalls zu einem Sonderpreis. So ist es der Schule möglich, dass jedes Teil für 50 Cent verkauft werden kann.

Jeden Mittwoch freuen sich die Kinder auf das bunte Angebot und genießen die Vielfalt. 

Grundschule Weilmünster erneut für ihr Engagement ausgezeichnet

"Gesundheitsfördernde Schulen" orientieren sich an einem ganzheitlichen Gesundheitsbegriff: Gesundheit wird nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als "umfassendes körperliches, geistig/seelisches und soziales Wohlbefinden" verstanden.
Im Rahmen einer Feierstunde am 28.11.2016 ist die Grundschule Weilmünster erneut mit dem Gesamtzertifikat "Gesundheitsfördernde Schule" ausgezeichnet worden. Das Zertifikat hat eine Gültigkeitsdauer von fünf Jahren. Der Leitende Regierungsdirektor des Staatlichen Schulamtes Limburg-Weilburg, Michael Scholz, lobte „… die vielfältigen und erfolgreichen Anstrengungen der Grundschule Weilmünster in den Bereichen „Bewegung und Wahrnehmung“, „Gesunde Ernährung“, „Sucht- und Gewaltprävention“ sowie „Lehrergesundheit“. Gesundheit und Wohlbefinden haben in dieser Schule einen hohen Stellenwert und sind wichtige Voraussetzungen für eine bessere Bildung der Schülerinnen und Schüler. Im Bezirk des Staatlichen Schulamtes für den Lahn-Dill-Kreis und den Landkreis Limburg-Weilburg haben es bislang erst 12 Schulen geschafft, das Gesamtzertifikat zu erwerben."
"Ein positives Gesundheits- und Ernährungsverhalten zu fördern ist als Erziehungsauftrag in den Lehrplänen unserer Schule verankert2", so Schulleiterin Hedwig Thum. "Schülerinnen und Schüler aus allen sozialen Schichten können frühzeitig und nachhaltig gesundheitsorientierte Einstellungen, Verhaltensweisen und grundlegende Handlungskompetenzen aufbauen. Zahlreiche Bewegungsangebote an unseren beiden Schulstandorten wirken sich positiv auf Gesundheit, Wohlbefinden und Lernfähigkeit aus. Maßnahmen wie z.B. die Ausbildung und der Einsatz von Schüler-Streitschlichtern, von buddYs oder der Einsatz des Schulsozialarbeiters tragen zu einem positiven Schulklima bei."

Besuch des DFB-Mobils am Dienstag, den 24.06.2014

Eigentlich treffen sich die Mädchen der Mädchenfußball-AG der Grundschule Weilmünster dienstags 14-tägig nach der 6. Stunde zum 90minütigen Training vor der Turnhalle der Grundschule. Jedoch am Dienstag, den 24. Juni 2014, herrschte seitens der Fußballmädchen bereits nach der 5. Unterrichtsstunde sportliche Betriebsamkeit. Als Besonderheit stand nämlich um 12.30 Uhr der Besuch des DFB-Mobils auf dem Sportplatz des TUS 03 Weilmünster auf dem Programm. Trainer und Teamer des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV) waren angereist, um mit der Mädchenfußball-AG der Grundschule Weilmünster eine Trainingseinheit durchzuführen.
Nachdem die 18 Mädchen die vom TUS 03 Weilmünster überlassenen Trikots ihrer Mädchenmannschaft angezogen hatten, ging die Gruppe gemeinsam zum Sportplatz. Dort wurden sie von den Trainern und Teamern des HFV freundlich begrüßt.

Der bereits vorhandene Aufbau von Trainingsstationen wurde sofort in der Aufwärmphase genutzt. Koordinative Übungsformen in Kleingruppen - zunächst ohne Ball und dann mit Ball - waren Schwerpunkt dieser Trainingsphase. Tipps und Verbesserungsschläge seitens der „großen“ Fußballer wurden gerne von den Grundschülerinnen angenommen.

Nach einer kurzen Pause leiteten die Trainer zum Hauptteil über, bei dem vor allem Laufspiele mit dem Ball auf vier Feldern im Mittelpunkt standen. Die Mädchen hatten große Freude und zeigten enorme Einsatzbereitschaft. Weiter ging es mit einem Wettbewerb zweier Großgruppen mit Ball und Rundläufen mit vier Mannschaften.

Der Schlussteil der Trainingseinheit bestand dann aus einem kleinen Abschlussturnier von ca. 15 Minuten, bei dem pro Team 4 Spielerinnen und eine Torhüterin gegeneinander spielten. Die Mädchen der AG wurden von den zahlreichen Eltern angefeuert, so dass der sportliche Ehrgeiz natürlich bei allen Spielerinnen erkennbar war. Auch Stefan Plahl, der für die Kooperation der Grundschule mit dem TUS 03 Weilmünster, DFB-Doppelpass 2020, seitens des Vereins mitverantwortlich ist, zeigte sich als Zuschauer sehr zufrieden.
Nach einer kleinen Abschlussrunde wurden die Mädchen mit einem kleinen Geschenk des DFBs verabschiedet und viele der Fußballerinnen wollten das Trikot noch längst nicht ausziehen, sondern viel lieber weiter trainieren.
Im Rahmen des Besuchs des DFB-Mobils gab es für Lehrer noch weitere praxisnahe Anregungen für ein entwicklungsgerechtes Fußballangebot im Sportunterricht. Weiterhin wurden zu den Themen “fußballspezifische Qualifizierung für Grundschullehrerinnen“ sowie Kooperation Schule/Verein wichtige Informationen an die Schule weitergegeben.
Der Besuch des DFB-Mobils war eine rundum gelungene Sache, die bei den Mädchen die Begeisterung für das Fußballspielen hoffentlich noch weiter wachsen lässt.
(Iris Fohrst), Fotos Ralf Becker

Fitnessorden für sportliche Grundschüler

13 Mädchen und 25 Jungen aus den 3. und 4. Schuljahren der Grundschule Weilmünster legten in diesem Jahr auf Initiative unserer Kollegen Carmen Neukirch und Ralf Becker das Deutsche Sportabzeichen (DAS) ab.
Diese Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes wird außerhalb des Wettkampfsports für vielseitige körperliche Leistungen verliehen. Die dafür zu erbringenden Leistungen orientieren sich an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination.
Drei dieser Disziplinen wurden von den Bundesjugendspielen (Wettkampf) der Grundschule Weilmünster, die am 22. Mai 2015 durchgeführt wurden, übernommen. Kinder, die beim Schlagballwurf (Kraft), beim 30- bzw. 50-m-Lauf (Schnelligkeit) und beim Weitsprung (Koordination) bestimmte Werte erreicht hatten, hatten die Möglichkeit, das Sportabzeichen abzulegen. Drei Wochen später durften sie den 800-m-Lauf (Ausdauer) durchführen und mussten anschließend im Freibad Weilmünster ihre Schwimmfertigkeit (50 m) unter Beweis stellen.

Als Anerkennung für ihre sportlichen Leistungen erhielten sie anschließend eine Urkunde und eine Anstecknadel. Je nach erreichter Punktzahl erhielten die jungen Sportler eine Anstecknadel in Bronze, Silber oder Gold.

Sucht- und Gewaltprävention

Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd an der Grundschule Weilmünster

Seit Beginn dieses Schuljahres findet an der Grundschule Weilmünster „Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd“ im Rahmen einer AG statt. Sie ist ein Teilgebiet des Therapeutischen Reitens, zu dem auch die Hippotherapie, die ergotherapeutische Behandlung mit dem Pferd und der Pferdesport für Menschen mit Behinderung gehören.
Bei der Heilpädagogischen Förderung mit dem Pferd liegt der Förderschwerpunkt auf der individuellen und sozialen Entwicklung des Kindes.
Diese Förderung wird in erster Linie durch den Beziehungsaufbau zum Pferd erreicht.
Pferde sind im Ursprung Herdentiere mit einem ausgeprägten Sozialverhalten. Sie nehmen ihre Beziehungspartner so an wie sie sind und reagieren stets angemessen und adäquat. Die Kinder erleben also eine Art Feedback, das ihnen helfen kann ihr Verhalten einzuschätzen und zu reflektieren. Zusätzlich lassen Pferde ein hohes Maß an Zuwendung zu. Man kann sie streicheln, pflegen und sich beispielsweise auf ihren Rücken legen. Die Kinder können so Vertrauen aufbauen, Ängste überwinden und ihr Selbstbewusstsein stärken. Schließlich schult die Bewegung beim Reiten und Voltigieren die motorischen und kognitiven Fähigkeiten.
Die Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd kann als Einzel- oder Gruppensetting durchgeführt werden.

Sonja Brenner, Grundschullehrerin und ausgebildete Fachkraft in der Heilpädagogischen Förderung mit dem Pferd geht seit September einmal wöchentlich mit vier Kindern auf den Gutshof in Weilmünster. Die Betreiberin Angela Winter stellt der Gruppe ihr Pferd "Diamond" zur Verfügung. Diamond ist schon etwas älter und ein sehr geduldiges und ruhiges Tier. Er eignet sich hervorragend für die Kinder, da sie alle ohne Vorerfahrungen starteten.
Innerhalb der 1,5 Stunden wird Diamond gepflegt, geführt und die Kinder voltigieren auf ihm. Sie erlernen verschiedene Übungen an der Longe, machen aber auch Spiele und Aufwärmübungen mit dem Pferd vom Boden aus. Besonders wichtig sind die Bedürfnisse des Tieres. So muss es beispielsweise vor dem Voltigieren ausgiebig geputzt und angemessen aufgewärmt werden. Hinterher wird es versorgt und zurück in seinen Stall oder auf die Weide gebracht.
Der Förderschwerpunkt bei der Gruppe liegt auf der Schulung sozialer Kompetenzen. Neben der Förderung durch das Pferd spielt also das Miteinander in der Gruppe eine große Rolle.
Finanziert wird die AG durch eine Unterstützung des Familienzentrums "Marktflecken Weilmünster" und eine Anschubfinanzierung des Projektes "Kinder mit Pferden stark machen", das vom Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten ( DKThR ) initiiert wurde.
Dass die Kinder Spaß an der AG haben und Diamond in ihr Herz geschlossen haben merkt man jeden Dienstagvormittag, denn da heißt es:"Juchuu, nachher gehen wir zum Reiten, ich freu mich schon!"

Streitschlichter: Helfen statt Wegschauen

An vielen Schulen gibt es sie schon: Die Streitschlichter. Das sind Schüler, die anderen Schülern bei kleineren und größeren Konflikten helfen – und dies ohne Strafarbeiten und Verweise.
In der Grundschule Weilmünster und in der Außenstelle in Laubuseschbach werden schon seit mehr als 10 Jahren Streitschlichter ausgebildet. Auch in diesem Schuljahr helfen ausgebildete Streitschlichter bei ärger auf dem Pausenhof und in der Klasse.

    Zum Glück gibt es heute Streitschlichter
Anlass für einen Streit gibt es beim Zusammenleben immer mal – besonders in der Pause oder auch beim gemeinsamen Lernen in der Klasse. Es passiert beim Fangen spielen oder beim Fußballspiel, bei der Gruppenarbeit oder auch beim täglichen Miteinander. Zoff kommt vor – aber wie geht man damit um?
Ein Streitschlichter kann helfen!

    Wie funktioniert eigentlich die Streitschlichtung?
Die Streitschlichter tragen viel Verantwortung. Aus diesem Grund wurden sie für ihre Tätigkeit ausgebildet. Ein Schuljahr lang, eine Stunde wöchentlich, lernen sie Gespräche zwischen zwei Konfliktparteien zu moderieren.
Dabei lernen sie Gesprächsregeln und aktives Zuhören. Jeder Streitende darf seine Sichtweise erzählen. Sie lernen die Gefühle des Anderen zu erkennen, Körpersprache zu verstehen. Sie lernen in Rollenspielen Konfliktlösungen anzubahnen, allerdings ohne eine Lösung des Streits vorzugeben. Diese Lösung müssen die Streitenden gemeinsam finden. Sie lernen neutral zu sein und vertraulich, denn das Gesprochene darf nicht weiter erzählt werden. Den Abschluss bildet dann ein Vertrag, den beide Streitparteien unterschreiben und damit versprechen, ihre gemeinsam gefundenen Lösungen einzuhalten. Bei einem Nachtreffen versichert sich der Streitschlichter, ob seine Streitschlichtung erfolgreich war.
Diese Streitschlichtung nennt man auch Mediation und die Streitschlichter Mediatoren.

    Woran erkennt man einen Streitschlichter?
Unsere ausgebildeten Streitschlichter der 4. Klassen tragen in den Pausen orangefarbene Streitschlichterwesten. Die Streitschlichter der 3. Klassen sind unsere Streitschlichter-Azubi (Auszubildende). Man erkennt sie an den gelben Westen. Sie können zwar noch keine Mediation durchführen, helfen aber schon kleinere Streitigkeiten zu lösen. Oft reicht es nämlich schon gut zuzuhören und mit einem Ratschlag zum Friedensangebot wird manch kleiner Streit schnell gelöst.

    Warum ist Streitschlichtung wichtig?
Die Streitschlichter helfen, Konflikte auf dem Schulhof zu vermeiden und für ein friedliches Miteinander in unserer Schule zu sorgen. Das Gute an der Sache ist: Kein Lehrer, kein Erwachsener spricht mit! Alle Kinder sind gleichberechtigte Partner!
„Es ist eine tolle Sache, anderen Kindern helfen zu können!“ Zu diesem Schluss kommen die Streitschlichter der Klasse 4b.
Als Streitschlichter muss man schon einiges können und auch durchhalten. Die Ausbildung ist freiwillig und manchmal muss man sogar eine Freistunde opfern. In der Pause ist man oft Ansprechpartner und hilft den einen oder anderen Streit zu schlichten. Manchmal nehmen Kinder die Streitschlichtung nicht ernst. Sie halten sich nicht an die Regeln oder ärgern die Streitschlichter. Auch damit muss ein Streitschlichter umgehen können.
Streitschlichter sind wichtig, denn Konflikte gehören zum Leben dazu. Es ist gut zu wissen, wie man sie lösen kann!

Yoga für Schülerinnen und Schüler

Yoga bedeutet Harmonie, Einklang, die Einheit von Körper und Geist. Wo ist der Körper?
Hier, in der Gegenwart. Wo ist der Geist? Wie kann er zur Ruhe kommen, zur Freude und in die Handlung. Yoga ist all das, was uns zur Einheit von Körper und Geist zurückführt. Seit Beginn des Schuljahres 2016/2017 bietet die Grundschule Weilmünster eine Yoga-AG für Schülerinnen und Schüler an. An 2 Wochentagen wird gemeinsam meditiert, bewußt geatmet und der Geist entspannt.
Im Kurs der Kollegin und ausgebildeten Yoga-Lehrerin Frau Anders, lernen die Schülerinnen und Schüler yogische Weisheiten über die Natur des Geistes. Mit Hilfe von Atemtechniken und Körperübungen entspannen sie und lassen Ihren Stress los.

Meditation
Heute erkennen viele Leute die Wichtigkeit der Meditation in unserer schnelllebigen Welt. Viele Menschen sehnen sich danach ihre Mitte wieder zu finden oder einfach mal abzuschalten. Meditation ist einer der einfachsten Wege, um mehr Kraft und Energie im Alltag zu haben und die Entscheidungskraft und Intuition zu stärken. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass man zugleich in einen Zustand von Klarheit und Entspannung kommt.

buddY-Projekt: Bilanztag der Ruhebuddys im Staatlichen Schulamt Weilburg

(Text und Fotos: Iris Fohrst)
Gemäß dem Motto „Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen.“ haben am Dienstag, den 21. Juli 2015, sechs Schulen des Landkreises Limburg-Weilburg, darunter auch die Grundschule Weilmünster, mit ihrem schuleigenen Projekt „RuhebuddYs“, ihre erfolgreiche Arbeit und die erstellten Materialien vorgestellt.

Wie bei einem offenen Markt der Möglichkeiten erklärten die Kinder der Grundschule Weilmünster an zwei Ausstellungstischen mit Hilfe von selbst gestalteten Plakaten anderen Lehrerinnen und Lehrern, Kindern aus anderen Schulen und Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Schulamtes und der buddY-Stiftung e.V., wie es zu dem Projekt der „Ruhebuddys“ an der Grundschule Weilmünster kam.
Das buddY-Programm ist ein Bildungsprogramm, das mittels Peergroup-Education verantwortliches und selbstwirksames Handeln von Schülerinnen und Schülern fördern will. Diese sollen darin unterstützt und gestärkt werden, für sich und für andere Verantwortung zu übernehmen, demokratisch zu handeln und Konflikte konstruktiv zu lösen.
An der Grundschule Weilmünster begann das buddY-Projekt im Schuljahr 2013/2014. Nachdem mehrere Abfragen unter der gesamten Schülerschaft durchgeführt und ausgewertet wurden, stellte sich als ein Schwerpunktthema heraus, dass der Großteil der Schülerinnen und Schüler den Wunsch nach mehr Ruhe in der Schule und beim Lernen haben.
Die Lehrerinnen Frau Fohrst und Frau v. Zydowitz trafen sich mit dieser Zielsetzung einmal wöchentlich mittwochs mit 19 Kindern aus den Klassen 2-4, um diese Problematik zu besprechen und zu bearbeiten. Da zwei der vier Säulen des buddY-Grundlagentrainings die Partizipation und die Selbstwirksamkeit sind, sammelten die angehenden buddYs zunächst Ruhespiele und probierten diese selbst und auch mit den Kindern der Nachmittagsbetreuung aus. Dabei wurden sie von der Erzieherin Antje Frank tatkräftig unterstützt, indem den buddYs ermöglicht wurde, die Spiele und übungen während der Hausaufgabenbetreuung auszuprobieren. Die Schülerinnen und Schüler suchten und gestalteten ein eigenes Logo für die RuhebuddYs – eine Eule.
In der 2. Phase der RuhebuddYausbildung stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Materialien her, die sowohl Lehrerinnen und Lehrer, als auch die Ruhebuddys im Unterricht einsetzen können, um das Ziel Verbesserung des Klassenklimas durch mehr Ruhe zu verfolgen. Diese Materialien wie z. B. Stoffeule, Eulenkärtchen, Spielbeschreibungen wurden in einem Koffer, dem sogenannten „Ruhekoffer“ gesammelt, der jetzt allen Klassen der Grundschule Weilmünster zur Verfügung steht und benutzt werden kann.
Das buddY-Projekt vermittelte den Kindern wie mittels Helfersystemen die Verantwortungsübergabe und – übernahme innerhalb der Klasse gestaltet werden kann.

Am Bilanztag präsentierten die Schülerinnen und Schüler mit viel Stolz und Selbstbewußtsein ihr Projekt. Dabei wuchsen sie in den Gesprächen und der Präsentation des Projektes über sich hinaus.
Am Ende des Bilanztages erhielten die Ruhebuddys ein Zertifikat.
Dass Schule mehr kann als reine Wissensvermittlung, nämlich auch das Vermitteln von Eigenverantwortung, Wertschätzung, Toleranz, Respekt, Teamfähigkeit haben die Kinder der RuhebuddY-AG kennen gelernt und somit das soziale Klima und die Atmosphäre innerhalb der Schulgemeinde nachhaltig gestärkt.